Feb 18

Das Internet – erfreut sich zunehmender Beliebtheit
Die Userzahlen im Internet sind weiter steigend. Immer weiter löst das Medium die heilige Dreifaltigkeit der klassichen Medien (TV, Radio und Zeitungen) ab. Man erfasst und konsumiert Information dann, wenn man gerade Zeit hat. Hierzu braucht man keine spezielle Technik, ausser einen handelsüblichen PC mit Internetanschluß. Immer mehr Portale bieten Sendungen und Serien aus dem TV auch im Internet an. Ist mal eine Sendung verpasst, so kann man diese auch bequem in Netz nochmals anschauen. Und wenn man möchte, geht dies auch bequem Unterwegs mit einem entsprechenden Handy, PDA oder Netbook.

Werbung wohin das Auge sieht
Viele Portale finanzieren ihre Leistungen für den User durch Werbung, die zufällig oder ganz nach dem Benutzerprofil eingeblendet wird. So prognostiziert der Online-Vermarkterkreis (OVK) in seinem Online-Report 2010/01 für die Internet-Werbung Bruttoeinnahmen von 4,6 Milliarden Euro im Jahr 2010. Auch im Vorjahr 2009 war ein Anstieg der Werbeeinnahmen um 12 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu verzeichnen. Ein weiterer interessanter Bereich ist die Vermarktung in den Suchmaschinen durch SEM (Suchmaschinen Marketing) oder SEO. Um entsprechende Besucherzahlen zu erhalten, müssen auch Unternehmen, Portale und Dienstleister Werbung im Internet schalten.

Vorsicht ist geboten – die Deutschen mögen keine personalisierte Werbung
Personalisierte Online-Werbung stößt bei der Mehrheit der Internet-Nutzer auf Ablehnung. Nach einer Umfrage, in der 120.000 Internetnutzer befragt wurden, gaben 52% der Nutzer an, dass diesen personalisierte Werbung auffällt. Jeder zweite Nutzer lehnt jedoch diese Werbeform ab, da auf Seiten der Benutzer große Bedenken im Bereich des Datenschutzes bestehen. Besonders kritisch stehen ältere Internetbenutzer entsprechender Werbung gegenüber. Personalisierte Onlinewerbung wird eine Gratwanderung zwischen Akzeptanz und Reaktanz bleiben, in der die Werbeagentur gefordert ist, die diese einsetzt.

Das Internet rückt bis Ende 2010 Platz Zwei auf
Die Zeitungen werden bis Ende 2010 durch das Internet auf Platz Drei verdrängt werden. Deutlich wird diese Entwicklung in den Verkaufszahlen, die weiter rückläufig sind. Neue Produkte wie das Apple iPad kurbeln diesen Trend an, werden sogar von den Verlagen als “Rettungsanker” gesehen – um das Interesse der Benutzer auf deren Onlineangebote zu lenken. Auch das Fernsehen selbst muss umstellen. Vorbei sind die Zeiten, in denen sinnfreier Brei mit Zwangswerbung  für den Betrachter gesendet wurde. Durch das Medium Intenet wird der Betrachter zum Regiseur. Dieser bestimmt wann und welche Sendungen er anschauen möchte. Eine neue Lösung aus den USA soll sogar die Gewohnheiten und Präferenzen der Zuschauer selbst erlernen. So findet diese selbstständig aus der Auswahl an Informationen, die Sendungen, die den Betrachter tatsächlich interessieren könnten.

Nov 02

Interaktives Fernsehen, Fernsehen, Medien, Werbung, AussichenJeder kennt die Situation: Um 20.00 Uhr beginnt eine Reportage über die geliebte Fußballmannschaft im Fernsehen. Bloß nicht verpassen. Doch daraus wird nichts. Der Chef will die Rede für den Vortrag, die Powerpoint-Dateil muß noch überarbeitet werden, das Telefon hört nicht auf zu klingeln. Der Video-Rekorder ist nicht programmiert. Und damit hat sich die Sendung für den Fan erledigt.

Im glücklichsten Fall hat der Kollege den Beitrag aufgenommen, vielleicht jemand aus dem Verein. Vielleicht gibt es sogar eine Wiederholung, aber dann kommt es ohnehin meistens anders als man denkt. Im wahrsten Sinne des Wortes schaut der Fan in die Röhre.Foch die Zeiten ändern sich. Und in unserem Fall ist es auch gut so. Interaktives Fernsehen heißt das Zauberwort.

Interaktives Fernsehen
Was im Internet schon gang und gäbe ist, und damit meine ich, dass man sich einen Film- oder Nachrichtenbeitrag auf Knopfdruck ansehen kann, ist im normalen Fernsehalltag noch fast unmöglich. Aber es tut sich in dieser Richtung schon was. Bisher hatten wir ein laufendes Programm, dass wir nicht beeinflussen konnten. Richtig! Der Nachrichten-Sender N-TV bietet seit Anfang des Jahres N-TV Plus. Hier kann man neben dem laufenden Programm eine Reihe von Zusatzfunktionen aufrufen, etwa Beiträge, die man verpasst hat. Diese sind jetzt jederzeit abrufbar. Zusätzlich können Votings und Charts geladen werden.

Zudem ist die Benutzeroberfläche von N-TV Plus personalisierbar: Das heißt, man kann die Oberfläche nach seinen eigenen Interessen konfigurieren und bekommt die Inhalte, die man sich wünscht.
RTL wird wohl mit einem kostenpflichtigen Angebot nachziehen. Mehr noch: Man soll dann die Folgen von GZSZ schon eine Woche im Voraus online kaufen können. So kann jeder Teenager mit dem Wissen aus der nächsten Woche angeben ;-) .

Willkommen in der neuen, interaktiven Fernsehwelt. Endlich keinen Beitrag mehr verpassen!

Doch die Möglichkeiten im Internet sind weitaus größer.
Dreamland / Stelios Karampasis