Jan 28

Ernüchterndes Ergebnis 2009 nach GWA
Der Gesammtverband der Kommunikationsagenturen (GWA) ermittelte auf Basis seines Herbstmonitors 2009 für die Agenturbranche ein Umsatzminus von fast acht Prozent. Als Grund wurden schrumpfende Umsätze, steigender Kostendruck und Entlassungen angegeben. Dies verwundert uns nicht, denn durch die “Krise” sind “große” Jahresbudgets eine Seltenheit geworden. Viele Unternehmen sind mit Verträgen für Agenturen als Headagentur vorsichtig geworden und setzen mehr auf kleine und flexible Agenturstrukturen.

Wird 2010 ein besseres Jahr für die Werbebranche werden?
Auf dem Deutschen Medienkongress 2010 (Horizont & Conference Group) wird dieses Jahr keine Besserung bringen. Die Preise stehen weiter unter Druck und die Spielräume der Agenturen im Bezug auf Preisnachlässe sind komplett ausgeschöpft.

Die Werbebudgetkrise ist bei vielen Großagenturen angekommen und sorgt weiter für lange Gesichter. Je nach Lager teilen sich die Meinungen in Zweckoptimismus und Skepsis. Die Vermarkter vertreten die Meinung, dass das Tief wohl nun endgültig erreicht sei und dadurch es nur noch “bessser” werden kann, während die Agenturvertreter noch lange keinen Boden sehen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die wirtschaftliche Situation weiterentwickelt.

Ohne Werbung sinken die Zahlen weiter
“Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.” – Henry Ford

Ohne Werbung geht es nicht und wird sich auch kein Produkt auf Dauer verkaufen. Wer in der Krise der Meinung ist, er müsse Preise von Agenturen drücken, schadet sich im Endeffekt selbst, seiner Marke und seinem Unternehmen. Um gute Werbung erstellen zu können, bedarf es auch guter und ausgebildeter Mitarbeiter und den entsprechenden Freiräumen. An dieser Stelle Einsparungen zu treffen, bedeutet auch die Krise zu beschleunigen – als eine Chance zu sehen.

Nov 28

Wunderland Werbeagentur - die goldenen Zeiten
Was waren das doch für tolle Zeiten, damals in den 70ér und 80ér Jahren der Werbung. Alles war offen, die Kreativen waren wahre Hollywood Stars, deren Pokale und Auszeichnungen sich wie der Geldspeicher von Dagobert Duck anhäufte. Damals in der Ursuppe der Werbung, des Wirtschaftswunders Automobilindustrie. Dies war die goldene Zeit der Agentur-Dinosaurier, Giganten aus der Kreidezeit der Werbung. Doch auch “goldene Zeiten” sind nicht für immer und Mutter Natur überrascht uns mit Veränderungen. In unserem Fall müssen wir Mutter Natur mit Begriffen wie Krise, Börse und Internet ersetzen. Nun, die 70´er sind vorbei…

Die Prediger und die Wüste…
Durch die “Krise” und Entwicklung an der Börse, werden Etas und Venture Capital eingefroren. Ferner ist der Boden der  Agenturlandschaft mit neuen “Agenturen” total  übersäuert, die ebenso einen Teil des Kuchens wollen. Auch Arroganz und Auszeichnungen machen alleine nicht satt. Die Früchte in den Kronen der Bäume sind weniger geworden, und so bückt sich nun so mancher Dino nach den Blättern am Boden. So wird der Wettbewerb für die Mittelschicht der Agenturen noch größer, da nun auch Dinos sich mit kleineren Etas zufrieden geben müssen.

Kleinere Etas – aber bitte selbe Leistung
Auch die Werbetreibenden sehen diesen Trend und wittern eine neue Chance, Preise zu drücken. Zum einen in deutlichen Kürzungen der Etas, zum anderen mit den berühmten 10 Prozent, die man als “Nachlass” bei Neulingen durchboxen kann. Die Auswirkungen sind Entlassungen, Kurzarbeit oder Insolvenzen in der Agenturlandschaft.

Die Folgen des Rotstifts
Viele Agenturen greifen in ihrer Not zur Mogelpackung. So wird um neue Kunden zu gewinnen, die EU Richtline vom 11. April 2009  im Bezug auf Leistungen und Know How ganz neu interpretiert. Für Kunden entwickelt sich dadurch ein echtes Risiko, im Bezug auf Reputation und daraus resultierende Schäden für Marke und Unternehmen. Viele Agenturen (auch renomierte) werben mit “Viralem Marketing”, “SEO – Suchmaschinenoptimierung” oder “Internetmarketing”. Das Verständnis und Know How ist gering und so wird dem Kunden mit rudimentärem Know How ein gefährlicher Cocktail angeboten. Das Resultat sind eine schlechte Presse, Abstrafungen und Ohrfeigen aus der Blogsphere. Doch muß man auch die Situation sehen, in dieser sich die Agenturen befinden. So wird trifft der Rotstift im Endeffekt die sparenden Kunden selbst.

Lieber Keule als IQ…
Noch besitzen die meisten Agenturen das “Keulen” und “Tigerfell” Denken der Neandertaler. Einige wenige besitzen noch immer die Größe der Dinosaurier aus der Kreidezeit der Werbung.  Beides ist in dieser Form unproduktiv und kann für den Kunden mit deutlichen Wettbewerbsnachteilen verbunden sein. Die “Neandertaler” sind nicht Teamfähig, versuchen der Kunden mit allen Mitteln und Verträgen an sich zu binden. Auf Kooperationsangfragen reagieren diese meistens mit einem geknicktm Ego. Das “Ego” und “Keule” nicht die optimale Überlebenssstrategie sein können, wird nur die Zeit und abspringende Kunden beweisen.

Der Club der Innovativen…
So setzen wir seit 2004 auf Innovation, Partnerschaften mit hervorragenden Agenturen und Spezialisten aus allen Bereichen der Werbung. Dies gelingt uns mit unserem Agenturnetzwerk, in dem wir für unsere Kunden alle Bereiche der Werbung, in höchster Qualität  abdecken können – ohne Nebenwirkungen.