Nov 05

Facebook und Marketing
Als Marketingwerkzeug für Social Media ist Facebook neben anderen Web 2.0 Medien führend. Nun ist Facebook Places auch für Deutschland erhältlich und die User von Facebook haben weitere Features zur Verfügung. Im Vergleich mit anderen Anbietern besitzt die Facebook Places Applikation zwar weniger Features, die aber nach unserer Ansicht nach kein Nachteil sein müssen. Mit 200 Millionen Nutzern für die Mobilen Facebook Applikationen verfügt Facebook vor allem im Bereich der Details über eine sehr starke Position.

Facebook Places hilft dabei

  • Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade befindet,
  • zu erfahren, wenn Freunde in der Nähe eingecheckt haben und
  • neue Orte durch die Empfehlungen von Freunden zu entdecken.
  • Facebook Orte ist kein Ortungsdienst und Facebook erstellt keine Bewegungsprofile der Nutzer.
  • Sämtliche individuellen Privatsphäre-Einstelllungen stehen zur Verfügung, so dass genau eingestellt werden kann, welche Freunde generell die Angaben über Facebook-Orte sehen können.
  • Wenn Nutzer dies zulassen, können Freunde sie an einem Ort markieren, an dem sie auch selbst eingecheckt haben. Dies kann jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen wieder ausgestellt werden.
  • Grundsätzlich können die Nutzer entscheiden, ob sie für andere, am gleichen Ort eingecheckte Facebook-Nutzer, auf der Seite des Ortes im Feld „Personen, die jetzt hier sind“ sichtbar sein möchten.
  • Minderjährige sind besonders geschützt und können ihren Standort ausschließlich ihren eigenen Freunden anzeigen.  Dies gilt auch für Markierungen durch Freunde und die Seiten der Orte. Der Name von Minderjährigen ist ausschließlich für Freunde sichtbar.
  • Alle Einstellungen sind sowohl vom Rechner als auch vom Handy zugänglich.
  • Orte, die gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen, können vom Rechner oder mobil gemeldet werden.

Die Frage nach dem Datenschutz
Die Betreiber von Facebook haben durch die neue Applikation für Mobile Devices eine noch genauere Datenbasis. Nun ist es auch möglich, die bestehenden Daten mit kompletten Bewegungsprofilen abzugleichen. Wir empfehlen grundsätzlich Usern in ihren partiellen Identitäten nur so viel Informationen wie wirklich notwendig für Freunde oder Reputation entsprechenden Präsenzen zur Verfügung zu stellen. Eine weitere wichtige Alternative ist die Streuung der Daten in unterschiedliche Dienste, die sogar mehr Features als Facebook Places bieten.

Hier zu nennen ist www.foursquare.com und www.gowalla.com – die beide für Android, iPhone, Palm und Blackberry zur Verfügung stehen.

Für Marketing und Werbeagenturen
Welche der betreffenden Features nun für Marketing und damit für Werbeagenturen interessant sein können, ist noch offen. Sicherlich werden einige der Features als Vertriebsmöglichkeiten ihren Weg in die Kommerzialisierung finden. Die besten Vertriebs- und Kundenbindungsmöglichkeiten zwischen den vorgestellten Plattformen findet man jedoch eindeutig bei Facebook.

Jun 17

Die blonden Mädels mit dem knappen Outfitt
Die wohl schönste Werbung in Sachen Fußballweltmeisterschaft wurde nun durch den Verband der FIFA verboten – wegen Schleichwerbung. Eine Werbeagentur einer niederländischen Brauerei hatte die geniale Idee, einige wohl proportionierte niederländische Mädels als sexy Werbebotschafter einzusetzen. In ihren knappen Outfitts leisteten diese eine wohl so überzeugende Werbearbeit, daß die Zuschauer wohl mehr die hübschen weiblichen Fans betrachteten als das Spiel der südafrikanischen Elf.

Verhaftet wegen Schleichwerbung
Schönes ist eben leider auch vergänglich – wie schon die Dichter wussten. So wurden die die Mädels von den Ordnungskräften des Weltfußballverbandes verhaftet und nach Presseangaben bis zu 3 Stunden verhört. Einige der Mädels haben diese Prozedur lt. Pressemedlungen nur “schwer” verkraftet. Die Niederländerinnen sollen für diese Guerilla Marketing Aktion bestens trainiert worden sein, lt. einem Sprecher der FIFA. Es sei “unverantwortlich”  eine entsprechende Aktion mit Zitat: “unschuldigen, jungen Mädchen” durchgeführt zu haben.

Der Fifa Mediendirektor Cicolas Maingot bestätigte, daß die Angelegenheit nun von der Justiz untersucht würde. Nach neusten Erkenntnissen wurden zwei der “Drahtzieherinnen” von der Polizei verhaftet, die die Mädchen “angeheuert” haben. Diesen droht nun eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten. Die niederländische Botschaft bezeichnete die Festnahme der zwei Frauen als “unangemessen und nicht korrekt”.

Werbeagentur: Mission accomplished!
Da nun “die ganze Welt” über den Vorfall mit den jungen Damen spricht sowie über  das Vorgehen der FIFA (die scheinbar ein Monopol auf die Farbe “Orange” besitzt), ist die Brauerei bekannt geworden und hat die Symphatien auf ihrer Seite. Natürlich geht es um die Wahrung der Rechte des offiziellen Sponsors die US-Biermarke Budweiser die alleine für diesen Bereich autorisiert ist, doch ist das Vorgehen gegen diese Form des Pirate Marketings zu hart gewesen.

Randbemerkung:

Schade, daß die Damen als Augenweide nicht mehr vorhanden sind. Beim Spiel der Südafrikanischen Fußballmannschaft und dem penetranten Lärm durch die Vuvuzela Tröten war dies eine willkommene Abwechslung. Übrigens, wussten Sie eigentlich das die Vuvuzelas in früheren Zeiten eingesetzt wurden, um einen angreifenden Feind in Angst und Schrecken zu versetzen?

Mrz 25

Didacta 2010 – größte Bildungsmesse in Europa
Auch dieses Jahr öffnete die größte Bildungsmesse in Europa ihre Türen. Die Didacta richtet sich hauptsächlich an die Themenbereiche Schule, Hochschule, Ausbildung, Qualifikation, Weiterbildung, Beratung. Auch der Bereich Internet ist seit vielen Jahren auf der Messe vertreten. Dieses Jahr wurde Herr Suttner, als Referent für den Fachbereich Internetmarketing und SEO von der Didacta 2010 eingeladen.

Vortrag von Herrn Suttner

Internetmarketing und Werbung sind schon lange keine Begriffe mehr, die man getrennt behandeln muss sondern ein Thema, welches viele Menschen interessiert. Herr Suttner, welcher im Bereich Internet zum Urgestein des Netzes zählt, gab einen Fachvortrag zum Thema Internetmarketing, Google und SEO für Dozenten auf der Didacta 2010 in Köln. Obwohl das Thema sehr komplex ist, war das Interesse bei den Zuhörern sehr groß.

Das Internetmarketing, welches im Jahr 1999 – 2004 haupsächlich durch “bunte” Werbebanner beschrieben wurde, hat sich grundsätzlich verändert. Die Einbindung der Suchmaschinen und der Social Network Angebote  spielt eine große Rolle in der Neukundengewinnung. Doch welche Verknüpfungen müssen vorgenommen werden und wie reagieren Benutzer auf Marketing durch Paid Listing? Diese Fragen versuchte Herr Suttner durch Studien und Beispiele zu beantworten.

Die Reaktionen der Teilnehmer des Referats Internetmarketing:
“Ein schwungvoller Vortrag mit hohem Fachwissen – sehr gut!”
“Praktiker wie Herr Suttner vermitteln massives Know How – guter Vortrag!”
“Klasse, bitte senden Sie mir Ihre Zusammenfassung.”
“Internetmarketing richtig erklärt – so tickt Google.”
“Es gibt viele Agenturen – aber nur wenige die Ahnung haben wie in diesem Beispiel.”
“Danke für Ihren Vortrag und Ihr Engagement!”
“Whow! Genial gut erklärt.”
“Okay, jetzt ist mir klar wie Suchmaschinenmarketing funktioniert.”
“Wann halten Sie den nächsten Vortrag zu diesem spannenden Thema?”
“Praktiker wie Herrn Suttner brauchen wir als Referenten in der Uni Köln.”
“Danke, Sie sollten mehr Vorträge geben.”

Auch in Twitter wird gezwitschert…
Trainertag #didacta: Peter Suttner von Dreamland über Seo. Kein Zweifel: Er ist Master der organischen Suchergebnisse :-)
“Internetmarketing 2010 – Peter Suttner – Didacta … super Vortrag!! Aber die meisten im Raum schalten ab”
Anmerkung: Danke für diesen Tweet – der ist wirklich lustig und Herr Suttner gab sich wirklich viel Mühe :-)
weitere…

Herzlichen Dank nochmals für diese tollen Reaktionen und den Zuspruch!

Die Zusammenfassung des Vortrags, Links sowie eine Anleitung für den Einstieg in das Suchmaschinenmarketing wurde allen Teilnehmern versendet, die Herrn Suttner kontaktiert haben.

Wir bedanken uns für das große Interesse bei allen Zuhöreren, sowie den Referenten.

Einige Impressionen des Vortrags finden Sie auf unserer FaceBook Fanpage.

Feb 18

Das Internet – erfreut sich zunehmender Beliebtheit
Die Userzahlen im Internet sind weiter steigend. Immer weiter löst das Medium die heilige Dreifaltigkeit der klassichen Medien (TV, Radio und Zeitungen) ab. Man erfasst und konsumiert Information dann, wenn man gerade Zeit hat. Hierzu braucht man keine spezielle Technik, ausser einen handelsüblichen PC mit Internetanschluß. Immer mehr Portale bieten Sendungen und Serien aus dem TV auch im Internet an. Ist mal eine Sendung verpasst, so kann man diese auch bequem in Netz nochmals anschauen. Und wenn man möchte, geht dies auch bequem Unterwegs mit einem entsprechenden Handy, PDA oder Netbook.

Werbung wohin das Auge sieht
Viele Portale finanzieren ihre Leistungen für den User durch Werbung, die zufällig oder ganz nach dem Benutzerprofil eingeblendet wird. So prognostiziert der Online-Vermarkterkreis (OVK) in seinem Online-Report 2010/01 für die Internet-Werbung Bruttoeinnahmen von 4,6 Milliarden Euro im Jahr 2010. Auch im Vorjahr 2009 war ein Anstieg der Werbeeinnahmen um 12 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu verzeichnen. Ein weiterer interessanter Bereich ist die Vermarktung in den Suchmaschinen durch SEM (Suchmaschinen Marketing) oder SEO. Um entsprechende Besucherzahlen zu erhalten, müssen auch Unternehmen, Portale und Dienstleister Werbung im Internet schalten.

Vorsicht ist geboten – die Deutschen mögen keine personalisierte Werbung
Personalisierte Online-Werbung stößt bei der Mehrheit der Internet-Nutzer auf Ablehnung. Nach einer Umfrage, in der 120.000 Internetnutzer befragt wurden, gaben 52% der Nutzer an, dass diesen personalisierte Werbung auffällt. Jeder zweite Nutzer lehnt jedoch diese Werbeform ab, da auf Seiten der Benutzer große Bedenken im Bereich des Datenschutzes bestehen. Besonders kritisch stehen ältere Internetbenutzer entsprechender Werbung gegenüber. Personalisierte Onlinewerbung wird eine Gratwanderung zwischen Akzeptanz und Reaktanz bleiben, in der die Werbeagentur gefordert ist, die diese einsetzt.

Das Internet rückt bis Ende 2010 Platz Zwei auf
Die Zeitungen werden bis Ende 2010 durch das Internet auf Platz Drei verdrängt werden. Deutlich wird diese Entwicklung in den Verkaufszahlen, die weiter rückläufig sind. Neue Produkte wie das Apple iPad kurbeln diesen Trend an, werden sogar von den Verlagen als “Rettungsanker” gesehen – um das Interesse der Benutzer auf deren Onlineangebote zu lenken. Auch das Fernsehen selbst muss umstellen. Vorbei sind die Zeiten, in denen sinnfreier Brei mit Zwangswerbung  für den Betrachter gesendet wurde. Durch das Medium Intenet wird der Betrachter zum Regiseur. Dieser bestimmt wann und welche Sendungen er anschauen möchte. Eine neue Lösung aus den USA soll sogar die Gewohnheiten und Präferenzen der Zuschauer selbst erlernen. So findet diese selbstständig aus der Auswahl an Informationen, die Sendungen, die den Betrachter tatsächlich interessieren könnten.

Jan 30

Das Bundesheer Dein Freund und Helfer
Vor kurzer Zeit veröffentlichte das Bundesheer in Österreich einen Spot, der für neue Rektruten werben sollte – aber wohl nicht ganz “politisch korrekt” war. Auf Veranlassung des österreichischen Verteidigungsministers Norbert Darabos hat das Bundesheer den Werbespot nun wieder von der Website entfernen müssen.

Die Geschichte des Spots ist schnell erzählt:
Ein kahl geschorener Kerl sitzt in einem Sportflitzer um den sich vier junge, attraktive Frauen versammelt haben. Vermutlich sind nach Marketingumfragen kahlgeschorene Herren mit poliertem Sportflitzer für Fauen aus Österreich besonders attarktiv. Woher die Daten kommen – wir wissen es nicht. Auf jeden Fall fährt im Anschluss ein Panzer vor, aus dem ein Soldat des Bundesheers aussteigt. Mit seiner Hand fährt er über das “Geschütz” des Panzers (Anführungszeichen sind jetzt Absicht) und frägt die Damen, ob diese eine “Spritztour” machen möchten. Okay, okay… über diesen Spot würde sich Sigmund Freud, Salvadore Dali (Gala – The Tiger) mit Sicherheit freuen, denn so viel Methapher und ungesagte Aussagen, lassen jeden Sportflitzer, Glatze oder  Löwenfell (Siehe Caveman) verblassen.

Am Schluß des Spots erscheint die Aussage: “Das österreichische Bundesheer bietet einmalige Chancen für die Jugend ab 18. Alles andere ist Alltag.”

Wie peinlich ist das denn?
“Einmalige Chancen für die Jugend ab 18. Alles andere ist Alltag.” Das Ansehen des Bundesheers steht mit einer solchem Spot ganz klar auf dem Spiel. Hierbei handelt es sich nicht um ein “Produkt” sondern um eine “Marke” die Werte verkörpert für die Menschen in Österreich. Werte sind in unserer Gesellschaft sehr wichtig und besonders für Soldaten. Sexistische Werbespots haben hier keinen Platz und sind unter dem Niveau der Truppe. Als Agentur muss man bei einem Kunden wie dem Bundesheer mehr politisches Feingefühl in den Topf Werfen, das kann man erwarten.

Aber, der Spot wurde einfach falsch verstanden! Wir klären auf!
Eigentlich sollte der Spot für Zocker Nerds geschaltet werden, die Vertonung war nur falsch. Es sollte mit dem Klischee der langweiligen Nerds aufgeräumt werden. Die Storry ist packend und schnell erzählt. Die meisten Mädels stehen nicht auf Typen, die die meiste Zeit vor dem Rechner zubringen und Americas Army, Armed Assault, Operation Flashpoint, Counter Strike, Call of Duty – Modern Warfare 2, Battle Zone 2 und ähnliche Taktikshooter spielen. Also haben diese Ihre Jungs vor dem Rechner sitzen lassen und kamen auf die Idee mit Vorstadt Kalle in seiner Zauberkutsche eine Runde zu drehen. Im letzten Moment, in dem Vorstadt Kalle seine finsteren Pläne verwirklichen kann, taucht aus dem Nebel ein Schützenpanzer auf (Hintergrundmusik: Richard Wagner Ritt der Walküre) Die Nerds überraschen die Mädels mit dem Schützenpanzer des Bundesheers, den diese freundlicherweise ihrem Gameclan ausgeliehen haben. Total begeistert über so viel Kreativität und die verlockende Aussicht auf ein interessantes Picknick im Grünen, verlassen diese fluchtartig Vorstadt Kalle – der einsehen muss, das Nerds auch Ideen haben können.

Okt 07

Was waren die Ursachen für die Entstehung der Wirtschaftskrise in Deutschland?
In einem kleinen Filmprojekt erklären unsere FH-Studenten in einem Projekt, die Entstehung der Wirtschaftskrise in Deutschland. Wir finden die Arbeit gut gelungen und Informativ.

Mai 26

Virales Web 2.0 Marketing will verstanden sein
Ein bekannte Telefongesellschaft gibt einen Spot für die üblichen Verdächtigen der One-Way-Kommunikation in Auftrag. Die Zielgruppe ist die Generation Internet – in den Köpfen der Strategien Leute ab Jahrgang 80. Wie peinlich ein solcher Spot werden kann, wenn man mit rudimentärem Wissen über ein Medium arbeitet – sieht man an der wohlverdienten Kritik und Hähme des Netzes.

Die Protagonisten

  • Pseydo Parkour / Free Runner die von Hochhäuser hüpfen und sich selbst dabei filmen
  • Leute die mit einen Technikspielzeug irgendwelche “coolen” Dinge tun und dämlich grinzen
  • Eine Mutter die in einem Flog die neuen Artikel des Mobilfunkanbieters als toll und cool anpreist
  • Ein Sympathieträger und “Internetspezialist” der vor 10 Jahren vermutlich nicht wusste wie das Wort Internet buchstabiert wird

Kann man tatsächlich so – pardon – “dämlich” sein und an eine solche Kampagne glauben?

Ja es gibt sie noch tatsächlich – die Leute die der Meinung sind, das junge, kreative Leute die vom Dach eines Hochhauses hüpfen, sich selbst fotografieren mit einem “Web 2.0 Handy” – die Blogsphere darstellen. Nein, es kommt noch besser. Es soll sogar Werber geben, die der Meinung sind, das Leute mit einem Irokesenschnitt die vom Internet so viel Ahnung haben wie ein Stück Brot von Quantenmechanik, das “Netz” darstellen. Eigenwerber in Sachen Internet, die sich gegen Internetsperren stark machen und gleichzeitig für ein Unternehmen werben, welches sich mit von der Leyen auf das kooperative Filtern geeinigt hatte.

Frage: Vielleicht sollten diese Leute erst mal den “Internet Führerschein” machen, bevor diese eine Werbekampagnen streuen.

Okt 30

Erst im vergangen Jahr hat Mark Zuckerberg ein Kaufangebot für sein Unternehmen von Yahoo ausgeschlagen, welches sich auf 1 Milliarde Dollar belaufen hat – und dies für eine Internetseite, die gerade mal 2 Jahre alt war.

Auch Herr Larry Page, Entwickler und Hauptaktionär von Google – hat nun durch die Hintertür “Interesse” an Facebook bekundet. Alle Bemühungen von Herrn Page in der Vergangenheit wurden jedoch von Herrn Zuckerberg dankend abgelehnt, der sein Unternehmen auf 10 Milliarden Dollar schätzt. Aus diesem Grunde soll Google für Facebook nun 15 Milliarden Dollar geboten haben über Sergey Brin – dem Mitentwickler von Google.Wenige Stunden nach der Verkündung der Quartalsergebnisse, hatte sich dieser auf den Weg nach San Franciso gemacht, um ein scheinbar eilig einberufenes Treffen mit einem Vertreter vom Investmentunternehmen Greylock nicht zu verpassen. Über den Inhalt des Gespräches ist nichts bekannt, aber Greylock hat vor 1,5 Jahren 25 Millionen Dollar in Facebook investiert und besitzt einen recht großen Anteil am seit damals stark gewachsenen Social Network.

Auch der Softwarekonzern Microsoft befindet sich auf “Einkaufstour” im Word Wide Web, um vor anderen Konzernen einen Teil des interessanten Web 2.0 Anteils zu sichern um den Aktienwert seines Unternehmens durch vermehrte Online-Präsenz steigern zu können. Im Ziel der Jäger befinden sich vor allem Social Network Systeme – so wie Facebook mit 250.000 neuen Anmeldungen täglich. Als “alter Hase” in diesem Bereich, muss ich an dieser Stelle hinweisen, daß es sich um einen Hype handelt. Und Hypes haben die Eigenschaft schnell zu sterben und zu Zombies zu werden. Die Todesursachen für Hypes liegen meistens im tatsächlichen Mehrwert – der für einen User gegeben sein muss und ständige Qualität des Angebotes. Auch die User sind diesen Trends unterworfen, denn die Profis bezeichnen den schnellen Wechsel von Usern in Web 2.0 Angeboten auch als “Userhopping” zum nächsten angesagten Projekt – exemplarisch Studi VZ.

Das konnte den Microsoft-CEO Steve Ballmer nicht davon abhalten 1,6 % Marktanteile in Wert von 240 Millionen Dollar von Facebook zu kaufen. Dies wundert doch sehr, da er vor nicht einem Monat soziale Netzwerke als eine “Modeerscheinung” bezeichnet hat. Nun, wir sind ja schon einiges gewohnt von Herrn Ballmer (Video “Monkey Dance“) (Video “Balmers Einschätzung des Iphones“)- also bewerten wir dies nicht weiter.

Es bleibt also spannend im Internet ;-)

Dreamland / Peter Suttner

Was ist Fachebook? Dieses kleine Video erläutert dies genauer:

Okt 29

Second LifeEigenes Second Life Projekt starten, ist dies sinnvoll?
Wer kennt Sie nicht – die Onlinewelten in Second Life. Second Life wurde ab 1999 von Linden Lab in den USA entwickelt. Ziel dieser Entwicklung war es, eine virtuelle Welt zu schaffen, in der User einen allgemeinem Nutzen, in der Menschen interagieren, spielen, Handel betreiben und anderweitig kommunizieren können. Um an dieser Welt teilnehmen zu können, benötigt man einen Internetanschluss und einen Personal Computer. Auf diesen wird ein Programm installiert, ein sogenannter Client, der die Kommunikation mit der Serverfarm des Herstellers aufnimmt. Die gesammte Welt wird von der Client Software als 3D Welt dargestellt in der man sich frei bewegen kann.

Second Life Grundlagen
In der virtuellen Welt, kann der Spieler ein virtuelles “ich” erschaffen – und “nochmal von vorne” anfangen. Wie im realen Leben, ist es Möglich mit der Umwelt zu interagieren und bestimmte Dinge zu kaufen, um das Leben in der virtuellen Welt angenehmer zu gestalten. In dem Medien wurden 2006 immer wieder die Möglichkeiten für Geschäftsleute in dieser virtuellen Welt angepriesen, in denen diese von Häuser, Kleider bis zu Grundstücken den Spielern alles verkaufen können. Aus Sicht der PR ist das Thema nach dem Hype des letzten Jahres gestorben, da alleine die Reichweite der deutschen Spieler sich nur auf 45.000 beschränkt (Es gibt HTML Onlinespiele, die weit mehr aktive User vorweisen können).

Ignorieren Sie am besten die gesammten Presseartikel und machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen. Jeder Investor oder Geschäftsmann, der über ein SL Projekt nachdenkt, sollte selbst einige Zeit in der SL Welt verbracht haben und Erfahrungen sammeln. Schnell wird bewusst, das SL eine Socialsoftware ist, die als Kernpunkt die Kommunikation mit anderen Spielern im SL Universum besitzt. Sollten Sie über diesen Weg den Einstieg in die SL Welt finden, so sollten Sie sich folgenden Aufgabenstellungen annehmen:

  • Brandet Entertainment: Die Schaffung von involvierenden Erlebnisumgebungen für die Benutzer von SL zur Markenbildung.
  • Prototyping: Produzieren Sie virtuelle Objekte und sammeln Sie Nutzer-Feedback.
  • Insight-Generierung: Analyse und Bestimmung von Daten aus den Wünschen, Verhalten und Motivationen der Zielgruppe.
  • Knowledge-Transfer: Wissenstransfer durch Erstellung von virtuellen Räumen für Abstimmungen und Konverrenzen zwischen geografisch getrennten Personen.

Der Umgang mit der 3D Welt von SL sollte ernsthaft und mutig sein. Gute Ergebnisse lassen sich schon durch einfache Kommunikation mit anderen Avataren erzielen, z.B. in Zielgruppenrelevanten Orten.

Entwickeln Sie Medienspezifische Konzepte
Die Architektonischen Möglichkeiten von SL sind fast unbegrenzt. Aus diesem Grund sollte man nicht auser Acht lassen, dass ein schickes Gebäude alleine nicht reicht. Schaffen Sie bei den Spielern einen Grund, wieder Ihr Gebäude zu besuchen z.B. durch besondere Anlässe in einem angenehmen Klima. Dreidimensionale Räume erfordern auch andere Ansprüche an das Navigationsdesign, die nicht mit der Erstellung einer Internetseite vergleichbar sind. Sollten Sie damit Schwierigkeiten haben, ziehen Sie einen Dienstleister hinzu, dessen Referenzprojekte Sie überprüfen können.

Wie kauft man Land und bebaut es?
Das “Land” in SL besteht aus geometrischen Objekten, die als “Prims” bezeichnet werden. Diese können zu komplexen Umgebungen zusammengefügt werden, die für jeden Avatar (Spieler) in Echtzeit berechnet werden müssen. Je komplexer die Objekte / Angebot sein soll und je größer die Anzahl der Avatare ist, die gleichzeitig einen Nutzen aus dem Projekt ziehen sollen, desto mehr Rechenleistung ist für das Projekt erforderlich. Da hinter jedem Quadratmeter eine bestimmte Serverleistung besteht, kann man diese bei Linden Lab oder bei freien Grundstückshändlern kaufen. Wie im realen Leben ist die Lage des Grundstücks wichtiger als der Preis, da kommerzielle Projekte nicht Überall erlaubt sind. Auch sollte man seine Nachbarn gut aussuchen, denn unseriöse Nachbarn können Kunden abschrecken. Der Kauf besteht aus einer einmaligen Zahlung und einer monatlichen Miete. So kostet ein Grundstück für 40 Avatare 1.650 US-Dollar als Kaufpreis und nochmals 299 US-Dollar Miete. Um Ihr gekauftes Land nutzbar zu machen, können Sie den integrierten Editor verwenden. Allerdings geht es immer um Programmierung und ein unerfahrener Unternehmer / Investor sollte auch hier auf professionelle Hilfe zurückgreifen.

Vermarktung in Second Life
Viele Orte in Second Life sind leer und somit stellt sich die Frage nach der Vermarktung des eigenen Angebots. Eine gute Möglichkeit ist es, Stichworte zum erworbenen Land zu definieren, da in Second Life – dies jeder Grundstücksbesitzer kann. Mit diesen Stichworten ist man von anderen Spielern in der internen Suchmaschine von Second Life auffindbar. Sollte dies nicht den gewünschten Zulauf bringen, so kann man auch eine Kleinanzeige aufgeben, die in der Internen suche als auch auf der Webseite von Second Life erscheint. Auch sind Internetforen auserhalb von Second Life sinnvoll für Piratemarketing.

Zeigen die ersten Spieler / User interesse an Ihrem Angebot, so ist die Bindung des Kunden wichtig. Service, Service und nochmals Service! Wenn Sie denken, das es einfacher ist, virtuell ein Vermögen anzuhäufen und dies bequem – so liegen Sie komplett falsch. Viele Händler ob Second Life oder Ebay Powerseller verbringen die meiste Zeit des Tages am Rechner mit der Betreuung der Kunden.

Fazit
Wer mit falschen Vorstellungen an das Projekt VRW / SL herangeht, sollte lieber in der realen Welt eine andere Einkommensmöglichkeit suchen. Die Medien liefern in diesem Bezug ein falsches Bild, das man mit dem virtuellen Dubai vergleichen kann. Auch hier gibt es Gewinner und Verlierer. Wenn Sie nicht zu den Verlierern zählen wollen, so müssen Sie sich diesen Schritt genau überlegen, da auch hier nicht mit Linden Dollars, sondern mit harter Münze bezahlt werden muss.

Peter Suttner / Dreamland

Anhang:

Mitgliedstarife von Second Liefe:

  • Basic – kostenlos
  • Additional Basic – einmalig US$9,95
  • Premium – Es gibt drei Optionen für Premium Tarife:
    • Monatlich – US$9,95
    • Vierteljährlich – US$22,50 (US$7,50 pro Monat)
    • Jährlich – US$72,00 (US$6,00 pro Monat)
Okt 28

In der Page 2007 / 11 ist ein Leitartikel zu finden, welcher sich mit der Frage der Zukunft der Medienbereiche und damit der Position von klassischen Agenturen und Agenturen im Bereich des Onlinemarketings auseinandersetzt.

In einem Artikel von Suzanne Vranica im Wall Street Journal Online vom 26. März 2007, zeigt sich Nike lt. Insiderinformationen “unzufrieden mit der digitalen Fachkompetenz der Agentur” und zog von Wieden+Kennedy einen großen Teil des Hauptetats zu Spezialagenturen ab – mit großem Erfolg. Laut Olaf Markhoff, dem Pressesprecher von Nike Deutschland, bliebe W+K jedoch die Leadagentur für Nike weltweit.

“Noch ist es so, dass die meisten Kampagnenleitlideen aus Agenturen mit klassichen Wurzeln kommen”, Karen Heumann, Jung von Matt.

Das Internet ist in seiner Natur, Dynamik und Schnelligkeit des Wandels mit keinem anderen bekannten Medium vergleichbar. Den “Takt” den das Medium den klassichen Medien vorgibt, kann von diesen nicht eingeholt werden und so werden TV und Printmedien in ihrer Form an Bedeutung verlieren. Der Kunde sucht geziehlt Marken und Informationen im Netz und kann seine Wünsche äusern, sogar konfigurieren. Die Aufgaben der Agenturen besteht darin, Produkte, Unternehmen und Kampagnen im Internet den Bewegungen des Netzes und der Kunden anzupassen. Das Anpassen verstehen wir nicht in inkompetenter Werbung durch blinkende Banner, sondern durch die Mechanismen der Entwicklung des Netzes und der sozialen Strukturen im Netz selbst.

Erfolgreiche Werbung im Internet, besitzt immer einen Mehrwert, mit dem das Netz selbst, die Werbung als solche akzeptiert und einbindet. Werbung im Internet, welche “zwangsgeschaltet” ist, hat keine Chance auf Erfolg. Mit der Entwicklung des Netzes, findet auch eine Entwicklung der Nutzer mit dem Umgang des Netzes statt, die eine wichtige Rolle spielt.

Elementare Fragen hierbei sind:

  • Was würde ich als Werber von Werbung erwarten?
  • Was würde in mir die “purcase decision” auslösen?
  • Welche Produktseiten besuche ich öfters oder waurm finde ich diese spannend?
  • Würde ich diese Seite/Produkt weiterempfehlen?

Der Schlüsselfaktor ist die Einbindung und der Mehrwert der Werbung. Hier durch schafft man nachhaltige Ergebnisse, die von der Community angenommen werden können.