Nov 05

Facebook und Marketing
Als Marketingwerkzeug für Social Media ist Facebook neben anderen Web 2.0 Medien führend. Nun ist Facebook Places auch für Deutschland erhältlich und die User von Facebook haben weitere Features zur Verfügung. Im Vergleich mit anderen Anbietern besitzt die Facebook Places Applikation zwar weniger Features, die aber nach unserer Ansicht nach kein Nachteil sein müssen. Mit 200 Millionen Nutzern für die Mobilen Facebook Applikationen verfügt Facebook vor allem im Bereich der Details über eine sehr starke Position.

Facebook Places hilft dabei

  • Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade befindet,
  • zu erfahren, wenn Freunde in der Nähe eingecheckt haben und
  • neue Orte durch die Empfehlungen von Freunden zu entdecken.
  • Facebook Orte ist kein Ortungsdienst und Facebook erstellt keine Bewegungsprofile der Nutzer.
  • Sämtliche individuellen Privatsphäre-Einstelllungen stehen zur Verfügung, so dass genau eingestellt werden kann, welche Freunde generell die Angaben über Facebook-Orte sehen können.
  • Wenn Nutzer dies zulassen, können Freunde sie an einem Ort markieren, an dem sie auch selbst eingecheckt haben. Dies kann jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen wieder ausgestellt werden.
  • Grundsätzlich können die Nutzer entscheiden, ob sie für andere, am gleichen Ort eingecheckte Facebook-Nutzer, auf der Seite des Ortes im Feld „Personen, die jetzt hier sind“ sichtbar sein möchten.
  • Minderjährige sind besonders geschützt und können ihren Standort ausschließlich ihren eigenen Freunden anzeigen.  Dies gilt auch für Markierungen durch Freunde und die Seiten der Orte. Der Name von Minderjährigen ist ausschließlich für Freunde sichtbar.
  • Alle Einstellungen sind sowohl vom Rechner als auch vom Handy zugänglich.
  • Orte, die gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen, können vom Rechner oder mobil gemeldet werden.

Die Frage nach dem Datenschutz
Die Betreiber von Facebook haben durch die neue Applikation für Mobile Devices eine noch genauere Datenbasis. Nun ist es auch möglich, die bestehenden Daten mit kompletten Bewegungsprofilen abzugleichen. Wir empfehlen grundsätzlich Usern in ihren partiellen Identitäten nur so viel Informationen wie wirklich notwendig für Freunde oder Reputation entsprechenden Präsenzen zur Verfügung zu stellen. Eine weitere wichtige Alternative ist die Streuung der Daten in unterschiedliche Dienste, die sogar mehr Features als Facebook Places bieten.

Hier zu nennen ist www.foursquare.com und www.gowalla.com – die beide für Android, iPhone, Palm und Blackberry zur Verfügung stehen.

Für Marketing und Werbeagenturen
Welche der betreffenden Features nun für Marketing und damit für Werbeagenturen interessant sein können, ist noch offen. Sicherlich werden einige der Features als Vertriebsmöglichkeiten ihren Weg in die Kommerzialisierung finden. Die besten Vertriebs- und Kundenbindungsmöglichkeiten zwischen den vorgestellten Plattformen findet man jedoch eindeutig bei Facebook.

Feb 19

Die Werbung braucht Helden – wir haben Sie im Programm
Virales Marketing im Internet, setzt auf eine Information die von Internetusern innerhalb des Netzes weiter transportiert wird. Hierbei spielt die Idee eine große Rolle, in der eine Werbebotschaft versteckt ist. Auch wir haben Helden, die mit Kreativität und Innovation unsere Clients beeindrucken. Einen unserer Helden, wollen wir Ihnen heute vorstellen.

marcusundpeter

Wussten Sie eigentlich, dass das erste iPhone in Europa von Dreamland stammte und in einer sehr erfolgreichen Kampagne in den Blogs beworben wurde?
Auf dem oberen Bild sehen Sie unsere Helden, Peter Suttner und Marcus Fache. Im Jahr 2007 stellten diese einen neuen Rekord in Sachen virales Marketing in Verbindung mit SEO auf. Hierbei wurde in eine virale Kampagne gestartet, in der ein iPhone Freak von den beiden Geschäftsführern nach Orlando geschickt wurde, um das erste iPhone zu kaufen. Alle seine Aktionen sollte dieser mit einer Handy Cam filmen, ähnlich dem Blair Witch Project – nur ohne Hexe. So machte sich dieser auf die Reise nach Orlando USA und filmte seine persönlichen Eindrücke. Gleichzeitig wurden diese an die Agentur gesendet, die diese als virales Video aufbereitete. Dieses Video wurde auf verschiedene Video Portale gepostet und in der Blog-Sphere vernetzt. So folgten tausende von Apple Freunden und iPhone Interessenten den Podcasts des “Cracy German”. Diesen Namen verliehen die amerikanischen Medien unserem Beauftragten, den diese beim Kauf des iPhones schon morgens vor dem Store mit einem Kamerateam begrüßten. Tatsächlich war unser Mann in USA der erste Europäer, der ein iPhone erworben hatte. Die Medien berichteten über den “Cracy German” – von den Nachrichtensendern, New York Financial Times bis zu Süddeutschen Zeitung oder Lokalpresse war alles vertreten.

Das Gerät wurde im Anschluss in einer Kooperation mit Ebay für das Kinder Hilfswerk für den guten Zweck versteigert (65.000 Auktionsverfolger). Der Lohn für so viel Mühe – Platz 1 in Google bei 165.000.000 Suchergebnissen unter iPhone. Unserem Dank gilt dem kompetenten SEO Team, PR, Bloggern – dem ganzem Team aus Freiwilligen und Helfern.

Unser Lohn – Kunden die Ihre Leadagentur fragten: “Welche Werbeagentur ist so clever? Wer hat das gemacht? Genial! Kann unsere Agentur das auch?” Schon bald klingelten unsere Telefone, mit der Frage ob wir für die eine oder andere Lead Agentur arbeiten könnten. Können wir – machen wir auch.

Können wir auch für Sie – einfach das Kontaktformular ausfüllen und los!

Okt 12

Die Blogger – eine wichtige Instanz und Spezies des Internets die geschützt werden muss
Eine wichtige Spezies die das WEB 2.0 hervorgebracht hat, sind die Blogger. Wenn Sie jetzt an Jim Hendson und den Creature Shop denken, sind Sie nicht ganz richtig. Bei dieser besonders schützenswerten Spezies handelt es sich nämlich um ganz normale Mit(user)bürger, die in ihren digitalen Tagebüchern über vollkommen unterschiedliche Themen aus Wirtschaft, Politik, Soziales oder Technik berichten. Die Blogger sind im Netz eine sehr wichtige Institution der freien Meinungsbildung. Auch Ihre Aktionen sind in der Zwischenzeit legendär geworden und füllen mittlerweile auch die Seiten der klassischen Presse.

Blogger die sich für Geld anbieten
Wie mit allen Menschen die einen öffentlichen Bekanntheitsgrad erreichen, werden diese früher oder später auch von kommerziellen Vertretern aus Industrie und Werbung angesprochen, um Werbung für ein Produkt oder eine bestimmte Sache zu machen. So gibt es auch Blogs, die gezielte Artikel gegen Geld für einen bekannten oder unbekannten Auftraggeber schreiben. Auch gibt es in der Zwischenzeit Unternehmen, die solchen Bloggern anbieten, ihr Blog für einen bestimmten Betrag zu prostituieren. Solche Blogs werden in der Blogger Szene gemieden und auch Google starft diese Blogs ab durch Rankingverlusst. Doch das Geschäft geht munter weiter, zu den Lasten der Leser dieser Blogs, die kaum erkennen können ob der Artikel die ehrliche Meinung des Autors ist – oder ein gekauftes Statement. Nun soll endlich Schluss mit dieser Form des Marketings sein – und wir von Dreamland begrüßen dies sehr.

Der Leser ist der Dumme
Die Zeche des PR Artikels, der in der “Ich” Form durch den Blogbetreiber verfasst wurde, zahlt der Leser des Blogs. Diesem wird “Schleichwerbung” als Eigenmeinung verkauft. Diese Form des Internet Marketing hat nichts mit guter Werbung im Internet zu tun und schon gar nicht mit der Arbeit professioneller Agenturen. Meistens sind es Unternehmen, die die Arbeit der kreativen Köpfe nicht schätzen und auch nicht vor Plagiaten der Konzepte zurückschrecken. Um diesem Treiben ein Ende zu bereiten, ist noch dieses Jahr eine Netiquette geplant, die auf einem Verhaltensindex basiert und ganz neue Möglichkeiten öffnet. Möglichkeiten, die den Auftraggebern und Auftragnehmern nicht unbedingt gefallen werden…

Schleichwerbung an den öffentlichen Pranger
Nach bisherigen Plänen wird das unter anderem von Alexander Güttler, Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA), erarbeitete Regelwerk bis zum Jahreswechsel stehen. Neben Bloggern soll es dann auch für PR-Agenturen, soziale Netzwerke und Unternehmen gelten. Ziel sei ‘eine Standesorganisation, die den Finger in die Wunde legt und negative Fälle mithilfe der Medien öffentlich macht’, so Güttler in der Wirtschaftswoche.

Spitze Steine, stumpfe Steine, runde Steine
Dies alles erinnert uns irgendwie an die berühmte Szene aus “Das Leben des Brian”, in dem eine öffentliche Steinigung stattfindet. Wo soll das alles noch hinführen? Es gibt sicherlich auch andere Lösungen, bei denen den Protagonisten diese Form der Aufmerksamkeit erspart bleibt. Nun, wie uns schon Brian lehrt – sowas, kann auch ganz böse nach hinten los gehen.